Tier und Mensch mögen ja sehr unterschiedlich sein, aber es gibt doch gewisse Punkte in denen man doch gleich ist. In einer Charaktereigenschaft passen sich die beiden Fellnasen jedenfalls perfekt in die Familie ein: Mag das Zusammenleben auch noch so harmonisch sein, beim Essen hört die Freundschaft auf! Die beiden sind ein Herz und eine Seele, es werden gegenseitig die Ohren ausgeleckt und das Fell gesäubert, man schläft auch mal eng aneinandergekuschelt - aber das Fresschen wird dann doch ungern geteilt. Bisher immer das gleiche Spiel: Kaum hat Herrchen den Napf oder die Futter-Tüte in der Hand reiben sich beide an den Beinen, miauen und betteln. Wird dann der gefüllte Napf hingestellt rasen beide darauf zu. Ouzo bremst aprupt, wirft einen Seitenblick wie "Fuck, die schon wieder" auf die etwas größere Raki und lässt ihr den Vortritt. Hunger hin, Hunger her, Ouzo muss warten während Raki frisst. Hat sie dann genug und Ouzo geht an den Napf wird sie aber nicht in Ruhe gelassen: Während die Kleine frisst wird sie von der anderen beschnuppert, angeleckt und zum Spielen animiert. Oftmals ist die Kleine noch gar nicht fertig wenn Raki schon wieder zum zweiten Gang ans "Büffet" geht. Auch das Verteilen auf zwei Näpfe hatte keinen Erfolg, während Raki frisst traut sich Ouzo nicht in deren Nähe. Verschiedene Tricks wurden ausprobiert, nichts hat wirklich geklappt. Nun wurden die Konsequenzen gezogen.
Das Fresschen wird eben doch wieder auf zwei Schälchen verteilt und Ouzo bekommt ihr eigenes Plätzchen. Ein kleiner Karton als Sichtschutz und schon fressen beide gleichzeitig und können sich in Ruhe die Bäuche vollschlagen. Ich muss nur im Auge behalten ob Raki dann nicht anfängt abwechselnd aus beiden Näpfen zu fressen, denn ich habe den Eindruck, dass die kleinere von beiden beim Fressen doch manchmal zu knapp kommt. Nur das Trockenfutter bleibt in einem Napf, da gehen sie abwechselnd und immer mal wieder ran, der Kampf tobt derzeit nur um das Nassfutter.
wie der Herr, so´s G´scherr!!
AntwortenLöschenisabel