Montag, 13. Juni 2011

Raubtierfütterung

Nur aus dem Schälchen fressen ist ja mit der Zeit auch langweilig, da gibt es natürlich zwischendurch auch immer mal wieder Leckerlies - für die dann die beiden Mädels auch mal etwas machen müssen *grins*. Eine Frage an die Katzenbesitzer unter euch: Wer kann gutes Katzen-Naschwerk empfehlen? Gepresste und mit Zucker versetzte Tierabfälle, das vermute ich mal bei den Whiskas-Sticks, sind ja auf Dauer nicht das Wahre...



Bevor es wieder Probleme mit dem Urheberrecht gibt, diesmal das Video gleich ohne Ton...

Sonntag, 12. Juni 2011

Ohhhhhh, wie gemütlich

Es ist Pfingstsonntag, das Herrchen hat nichts zu tun. Das trifft sich gut, denn auch Raki und Ouzo tun tagsüber nichts. Da aber gemeinsam nichts tun immer noch am schönsten ist, wird gemeinsam gefaulenzt. Aber seht einfach selbst. Wie immer ist nichts gestellt, die beiden wurden auch nicht positioniert (da würden sie wohl eh nicht mitspielen) - das Herrchen hat nur zur Cam gegriffen....



Bitte nicht über die Musik wundern, die musste nachträglich geändert werden...

Samstag, 11. Juni 2011

Überrascht von der eigenen Courage

Der Lieblings-Zeitvertreib von Raki und Ouzo ist das gegenseitige Jagen: Über Tische und Betten hinweg rasen die beiden hintereinander her, fauchen und balgen herum. Gerne auch mitten in der Nacht, gerne auch über das Herrchen hinweg. "Was können wir denn dafür, wenn du da liegst", ist wohl die Katzenmeinung. Auch wenn man sich friedlich zum Herrchen legt und sanft schnurrt, dann heisst es nicht, dass man nicht plötzlich auch im Bett wild zu kämpfen beginnt.

Raki schafft es sich während der Kämpfe beeindruckend aufzuplustern: Die Ohren werden angelegt, es wird bedrohlich gefaucht und der Schwanz wird so dick, dass er eher wie ein Fuchsschwanz aussieht. Ouzo lässt sich von diesen Gebären tatsächlich auch beeindruckend und nimmt bei diesem Anblick eher Reißaus, als dass sie zum Angriff übergehen würde.

Gestern hat es die kleinere Ouzo nun auch einmal mit der Drohgebärde probiert - mit eher zweifelhaftem Erfolg. Die Ohren angelegt trippelt sie auf Raki zu und der Schwanz plustert sich auf. Das hätte Raki vielleicht beeindruckt - aber es verstört Ouzo selbst viel mehr als den "Feind": Aus den Augenwinkeln sieht sie den buschigen Schwanz, schreit erschrocken auf, fängt an ihren eigenen Schwanz zu jagen, schreit erneut auf und verkriecht sich schnell unter dem Bett. Wäre das nicht schon lustig genug ist es dann vor allem der Blick von Raki, der das Herrchen erst recht zum Lachen bringt. Raki hatte sich das Schauspiel in Seelenruhe angesehen. Auch wenn man es nicht glaubt, hat man doch manchmal den Eindruck, dass Katzen eine fast menschliche Mimik haben: Einbildung oder nicht, Raki sieht eindeutig amüsiert aus, mit einem vor Selbstzufriedenheit und Überheblichkeit strotzenden "Miau" wendet sie sich ab und genießt ihren Triumph.

Freitag, 10. Juni 2011

Angriff der Riesen-Käfer

Herrchen ist gerade nach Hause gekommen, hat für lecker Katzen-Fresschen (davon später mehr) gesorgt und sich gemütlich vor dem Notebook für die aktuelle Folge von GZSZ auf rtl-now niedergelassen, da fängt auf dem Balkon ein wildes Toben an. Riesiger Lärm, wildes Pfotenscharren, hektisches Gemaunze: Die Kätzchen fangen sich eben wieder. Weit gefehlt: Ouzo kommt herein und lässt seine - nicht sehr appetitliche - Beute direkt neben Herrchen aufs Bett fallen: Ein Juni-Käfer. Eigentlich ziemlich eklig. Nach gezielter Katzenbearbeitung nicht mehr flugfähig krabbelt das hilflose Ding herum und weckt so unbewusst den Jagdtrieb der kleinen Kampfkatze aufs Neue. Das gepanzerte Insekt wird durch die Gegend geschleudert, immer wieder belauert und hemmungslos gejagt.


Raki steigt inzwischen in das wilde Spiel ein und gemeinsam wird nun der Käfer rücksichtslos als Spielzeug missbraucht. Die Neugier erlahmt erst, als dem Krabbeltier fast alle Beine fehlen und es nur noch schwach zuckt - aber zur Überraschung vom Herrchen bringt Raki noch einen zweiten Käfer herein. Jetzt schaut Herrchen doch mal auf dem Balkon nach: Ein ganzer Schwarm der großen Fluginsekten schwirrt herum und wagt sich - wahrscheinlich angelockt vom Licht aus der Wohnung - auf den Balkon und damit in Katzenterritorium. Eigentlich könnte man ja meinen, dass die Käfer im Vorteil wären: Sie können fliegen und die Katzen sind hinter einem Netz rund um den Balkon gefangen. Aber einer nach dem anderen fällt den Vierbeinern zum Opfer und innerhalb kürzester Zeit habe ich eine Armada von sechs (!) zappelenden Käfern durchs Wohnzimmer kriechen.

Herrchen freut sich schon darauf, dass er nachher diverse Käferleichen entsorgen darf, da fängt Ouzo tatsächlich an und frisst den ersten - komplett! Beim lauten Knacken des Panzers dreht sich dem Herrchen fast der Magen um, aber die kleine freut sich scheinbar über das besondere Trockenfutter und der Käfer wird spurlos aufgeknuspert. Einer nach dem anderen wird verspeist, bis von der Käfer-Invasion nichts mehr zu sehen ist. So unvermittelt wie die Käfer eingefallen sind, verschwinden sie auch wieder. Die beiden sitzen zwar noch lange auf der Brüstung und warten auf neue Flugobjekte, aber da hilft alles Maulen und Miauen nichts: Es stellt sich kein neuer Käferbesuch ein.

Weitere Bilder vom Käferalarm bei den Kazantzakis gibt es hier!





Donnerstag, 2. Juni 2011

Niedlichkeitsattacken...

So wild wie sich die beiden am Abend aufführen, so verschmust und niedlich sind sie tagsüber. Besonders schön anzusehen ist, wie die beiden miteinander am Tage umgehen, da könnte man stundenlang zusehen. Aber seht einfach selbst, denn weitere Bilder gibt es hier zu sehen...

Frau am Spiegel...

Tolles Katzenspielzeug

Der Kratzbaum hat bei den Katzenladies gleich von der ersten Minute an für Begeisterung gesorgt. Es wird zwar zwischenzeitlich noch sehr viel gemault und hilfesuchend miaut, aber mit der Zeit haben es beide doch raus wie sie an dem Baum hoch und runter können. Raki hat jetzt auch ein neues Schlafplätchen gefunden: Hatte sie sich früher noch in den hintersten Winkel des Kleiderschrankes verzogen um zu schlafen klettert sie nun auf den Schrank und thront dort über der Kulisse.

Ouzo kommt weiterhin jede Nacht zu mir ins Bett und schläft dort. Der Katzen-Kuschel-Schlafsack hat es ihr angetan - auch wenn sie nicht darin liegt. Sie schlüpft zwar immer mal kurz rein, kommt dann aber auch gleich wieder raus und legt sich oben drauf, rollt sich zusammen und schläft.

Was mich aber am meisten freut ist, dass das Katzenhaus auf dem Balkon inzwischen der große Bringer ist. Selbst bei Regen sind die Kätzchen draußen und beobachten von der erhöhten und trockenen Position aus das Geschehen rund ums Haus.


Ab geht die Post...

Der erste komplett freie Tag bestätigt die Vermutung: Tagsüber sind die Katzen nicht wirklich aktiv, sie bewegen sich scheinbar gerade so viel, dass sie nicht auf dem Bett festwachsen. Dafür geht aber am Abend für kurze Zeit so richtig die Post ab und die beiden fetzen wie die wilden durch die Wohnung, jagen die Fake-Mäuse, rasen den Kratzbaum rauf und runter und scheppern alles Katzenspielzeug durch die Bude.

Mit Einbruch der Dämmerung steigt auch die Kampfeslust: Die beiden jagen sich und kämpfen spielerisch miteinander. Fast immer ist es die kleinere Ouzo die auf Raki losgeht, obwohl sie dann doch wieder den Kürzeren zieht. Aber die Tatzenhiebe von Raki können so schlimm nicht sein, denn kaum hat sie wieder eine kassiert geht die Kleine schon zum nächsten Angriff über. Noch mehr Bilder von den wilden Raufbolden gibt es hier!