Nur aus dem Schälchen fressen ist ja mit der Zeit auch langweilig, da gibt es natürlich zwischendurch auch immer mal wieder Leckerlies - für die dann die beiden Mädels auch mal etwas machen müssen *grins*. Eine Frage an die Katzenbesitzer unter euch: Wer kann gutes Katzen-Naschwerk empfehlen? Gepresste und mit Zucker versetzte Tierabfälle, das vermute ich mal bei den Whiskas-Sticks, sind ja auf Dauer nicht das Wahre...
Bevor es wieder Probleme mit dem Urheberrecht gibt, diesmal das Video gleich ohne Ton...
Montag, 13. Juni 2011
Sonntag, 12. Juni 2011
Ohhhhhh, wie gemütlich
Es ist Pfingstsonntag, das Herrchen hat nichts zu tun. Das trifft sich gut, denn auch Raki und Ouzo tun tagsüber nichts. Da aber gemeinsam nichts tun immer noch am schönsten ist, wird gemeinsam gefaulenzt. Aber seht einfach selbst. Wie immer ist nichts gestellt, die beiden wurden auch nicht positioniert (da würden sie wohl eh nicht mitspielen) - das Herrchen hat nur zur Cam gegriffen....
Bitte nicht über die Musik wundern, die musste nachträglich geändert werden...
Bitte nicht über die Musik wundern, die musste nachträglich geändert werden...
Samstag, 11. Juni 2011
Überrascht von der eigenen Courage
Der Lieblings-Zeitvertreib von Raki und Ouzo ist das gegenseitige Jagen: Über Tische und Betten hinweg rasen die beiden hintereinander her, fauchen und balgen herum. Gerne auch mitten in der Nacht, gerne auch über das Herrchen hinweg. "Was können wir denn dafür, wenn du da liegst", ist wohl die Katzenmeinung. Auch wenn man sich friedlich zum Herrchen legt und sanft schnurrt, dann heisst es nicht, dass man nicht plötzlich auch im Bett wild zu kämpfen beginnt.
Raki schafft es sich während der Kämpfe beeindruckend aufzuplustern: Die Ohren werden angelegt, es wird bedrohlich gefaucht und der Schwanz wird so dick, dass er eher wie ein Fuchsschwanz aussieht. Ouzo lässt sich von diesen Gebären tatsächlich auch beeindruckend und nimmt bei diesem Anblick eher Reißaus, als dass sie zum Angriff übergehen würde.
Gestern hat es die kleinere Ouzo nun auch einmal mit der Drohgebärde probiert - mit eher zweifelhaftem Erfolg. Die Ohren angelegt trippelt sie auf Raki zu und der Schwanz plustert sich auf. Das hätte Raki vielleicht beeindruckt - aber es verstört Ouzo selbst viel mehr als den "Feind": Aus den Augenwinkeln sieht sie den buschigen Schwanz, schreit erschrocken auf, fängt an ihren eigenen Schwanz zu jagen, schreit erneut auf und verkriecht sich schnell unter dem Bett. Wäre das nicht schon lustig genug ist es dann vor allem der Blick von Raki, der das Herrchen erst recht zum Lachen bringt. Raki hatte sich das Schauspiel in Seelenruhe angesehen. Auch wenn man es nicht glaubt, hat man doch manchmal den Eindruck, dass Katzen eine fast menschliche Mimik haben: Einbildung oder nicht, Raki sieht eindeutig amüsiert aus, mit einem vor Selbstzufriedenheit und Überheblichkeit strotzenden "Miau" wendet sie sich ab und genießt ihren Triumph.
Raki schafft es sich während der Kämpfe beeindruckend aufzuplustern: Die Ohren werden angelegt, es wird bedrohlich gefaucht und der Schwanz wird so dick, dass er eher wie ein Fuchsschwanz aussieht. Ouzo lässt sich von diesen Gebären tatsächlich auch beeindruckend und nimmt bei diesem Anblick eher Reißaus, als dass sie zum Angriff übergehen würde.
Gestern hat es die kleinere Ouzo nun auch einmal mit der Drohgebärde probiert - mit eher zweifelhaftem Erfolg. Die Ohren angelegt trippelt sie auf Raki zu und der Schwanz plustert sich auf. Das hätte Raki vielleicht beeindruckt - aber es verstört Ouzo selbst viel mehr als den "Feind": Aus den Augenwinkeln sieht sie den buschigen Schwanz, schreit erschrocken auf, fängt an ihren eigenen Schwanz zu jagen, schreit erneut auf und verkriecht sich schnell unter dem Bett. Wäre das nicht schon lustig genug ist es dann vor allem der Blick von Raki, der das Herrchen erst recht zum Lachen bringt. Raki hatte sich das Schauspiel in Seelenruhe angesehen. Auch wenn man es nicht glaubt, hat man doch manchmal den Eindruck, dass Katzen eine fast menschliche Mimik haben: Einbildung oder nicht, Raki sieht eindeutig amüsiert aus, mit einem vor Selbstzufriedenheit und Überheblichkeit strotzenden "Miau" wendet sie sich ab und genießt ihren Triumph.
Freitag, 10. Juni 2011
Angriff der Riesen-Käfer
Herrchen ist gerade nach Hause gekommen, hat für lecker Katzen-Fresschen (davon später mehr) gesorgt und sich gemütlich vor dem Notebook für die aktuelle Folge von GZSZ auf rtl-now niedergelassen, da fängt auf dem Balkon ein wildes Toben an. Riesiger Lärm, wildes Pfotenscharren, hektisches Gemaunze: Die Kätzchen fangen sich eben wieder. Weit gefehlt: Ouzo kommt herein und lässt seine - nicht sehr appetitliche - Beute direkt neben Herrchen aufs Bett fallen: Ein Juni-Käfer. Eigentlich ziemlich eklig. Nach gezielter Katzenbearbeitung nicht mehr flugfähig krabbelt das hilflose Ding herum und weckt so unbewusst den Jagdtrieb der kleinen Kampfkatze aufs Neue. Das gepanzerte Insekt wird durch die Gegend geschleudert, immer wieder belauert und hemmungslos gejagt.
Raki steigt inzwischen in das wilde Spiel ein und gemeinsam wird nun der Käfer rücksichtslos als Spielzeug missbraucht. Die Neugier erlahmt erst, als dem Krabbeltier fast alle Beine fehlen und es nur noch schwach zuckt - aber zur Überraschung vom Herrchen bringt Raki noch einen zweiten Käfer herein. Jetzt schaut Herrchen doch mal auf dem Balkon nach: Ein ganzer Schwarm der großen Fluginsekten schwirrt herum und wagt sich - wahrscheinlich angelockt vom Licht aus der Wohnung - auf den Balkon und damit in Katzenterritorium. Eigentlich könnte man ja meinen, dass die Käfer im Vorteil wären: Sie können fliegen und die Katzen sind hinter einem Netz rund um den Balkon gefangen. Aber einer nach dem anderen fällt den Vierbeinern zum Opfer und innerhalb kürzester Zeit habe ich eine Armada von sechs (!) zappelenden Käfern durchs Wohnzimmer kriechen.
Herrchen freut sich schon darauf, dass er nachher diverse Käferleichen entsorgen darf, da fängt Ouzo tatsächlich an und frisst den ersten - komplett! Beim lauten Knacken des Panzers dreht sich dem Herrchen fast der Magen um, aber die kleine freut sich scheinbar über das besondere Trockenfutter und der Käfer wird spurlos aufgeknuspert. Einer nach dem anderen wird verspeist, bis von der Käfer-Invasion nichts mehr zu sehen ist. So unvermittelt wie die Käfer eingefallen sind, verschwinden sie auch wieder. Die beiden sitzen zwar noch lange auf der Brüstung und warten auf neue Flugobjekte, aber da hilft alles Maulen und Miauen nichts: Es stellt sich kein neuer Käferbesuch ein.
Weitere Bilder vom Käferalarm bei den Kazantzakis gibt es hier!
Raki steigt inzwischen in das wilde Spiel ein und gemeinsam wird nun der Käfer rücksichtslos als Spielzeug missbraucht. Die Neugier erlahmt erst, als dem Krabbeltier fast alle Beine fehlen und es nur noch schwach zuckt - aber zur Überraschung vom Herrchen bringt Raki noch einen zweiten Käfer herein. Jetzt schaut Herrchen doch mal auf dem Balkon nach: Ein ganzer Schwarm der großen Fluginsekten schwirrt herum und wagt sich - wahrscheinlich angelockt vom Licht aus der Wohnung - auf den Balkon und damit in Katzenterritorium. Eigentlich könnte man ja meinen, dass die Käfer im Vorteil wären: Sie können fliegen und die Katzen sind hinter einem Netz rund um den Balkon gefangen. Aber einer nach dem anderen fällt den Vierbeinern zum Opfer und innerhalb kürzester Zeit habe ich eine Armada von sechs (!) zappelenden Käfern durchs Wohnzimmer kriechen.
Herrchen freut sich schon darauf, dass er nachher diverse Käferleichen entsorgen darf, da fängt Ouzo tatsächlich an und frisst den ersten - komplett! Beim lauten Knacken des Panzers dreht sich dem Herrchen fast der Magen um, aber die kleine freut sich scheinbar über das besondere Trockenfutter und der Käfer wird spurlos aufgeknuspert. Einer nach dem anderen wird verspeist, bis von der Käfer-Invasion nichts mehr zu sehen ist. So unvermittelt wie die Käfer eingefallen sind, verschwinden sie auch wieder. Die beiden sitzen zwar noch lange auf der Brüstung und warten auf neue Flugobjekte, aber da hilft alles Maulen und Miauen nichts: Es stellt sich kein neuer Käferbesuch ein.
Weitere Bilder vom Käferalarm bei den Kazantzakis gibt es hier!
Donnerstag, 2. Juni 2011
Niedlichkeitsattacken...
So wild wie sich die beiden am Abend aufführen, so verschmust und niedlich sind sie tagsüber. Besonders schön anzusehen ist, wie die beiden miteinander am Tage umgehen, da könnte man stundenlang zusehen. Aber seht einfach selbst, denn weitere Bilder gibt es hier zu sehen...
Tolles Katzenspielzeug
Der Kratzbaum hat bei den Katzenladies gleich von der ersten Minute an für Begeisterung gesorgt. Es wird zwar zwischenzeitlich noch sehr viel gemault und hilfesuchend miaut, aber mit der Zeit haben es beide doch raus wie sie an dem Baum hoch und runter können. Raki hat jetzt auch ein neues Schlafplätchen gefunden: Hatte sie sich früher noch in den hintersten Winkel des Kleiderschrankes verzogen um zu schlafen klettert sie nun auf den Schrank und thront dort über der Kulisse.
Ouzo kommt weiterhin jede Nacht zu mir ins Bett und schläft dort. Der Katzen-Kuschel-Schlafsack hat es ihr angetan - auch wenn sie nicht darin liegt. Sie schlüpft zwar immer mal kurz rein, kommt dann aber auch gleich wieder raus und legt sich oben drauf, rollt sich zusammen und schläft.
Was mich aber am meisten freut ist, dass das Katzenhaus auf dem Balkon inzwischen der große Bringer ist. Selbst bei Regen sind die Kätzchen draußen und beobachten von der erhöhten und trockenen Position aus das Geschehen rund ums Haus.
Ouzo kommt weiterhin jede Nacht zu mir ins Bett und schläft dort. Der Katzen-Kuschel-Schlafsack hat es ihr angetan - auch wenn sie nicht darin liegt. Sie schlüpft zwar immer mal kurz rein, kommt dann aber auch gleich wieder raus und legt sich oben drauf, rollt sich zusammen und schläft.
Was mich aber am meisten freut ist, dass das Katzenhaus auf dem Balkon inzwischen der große Bringer ist. Selbst bei Regen sind die Kätzchen draußen und beobachten von der erhöhten und trockenen Position aus das Geschehen rund ums Haus.
Ab geht die Post...
Der erste komplett freie Tag bestätigt die Vermutung: Tagsüber sind die Katzen nicht wirklich aktiv, sie bewegen sich scheinbar gerade so viel, dass sie nicht auf dem Bett festwachsen. Dafür geht aber am Abend für kurze Zeit so richtig die Post ab und die beiden fetzen wie die wilden durch die Wohnung, jagen die Fake-Mäuse, rasen den Kratzbaum rauf und runter und scheppern alles Katzenspielzeug durch die Bude.
Mit Einbruch der Dämmerung steigt auch die Kampfeslust: Die beiden jagen sich und kämpfen spielerisch miteinander. Fast immer ist es die kleinere Ouzo die auf Raki losgeht, obwohl sie dann doch wieder den Kürzeren zieht. Aber die Tatzenhiebe von Raki können so schlimm nicht sein, denn kaum hat sie wieder eine kassiert geht die Kleine schon zum nächsten Angriff über. Noch mehr Bilder von den wilden Raufbolden gibt es hier!
Mit Einbruch der Dämmerung steigt auch die Kampfeslust: Die beiden jagen sich und kämpfen spielerisch miteinander. Fast immer ist es die kleinere Ouzo die auf Raki losgeht, obwohl sie dann doch wieder den Kürzeren zieht. Aber die Tatzenhiebe von Raki können so schlimm nicht sein, denn kaum hat sie wieder eine kassiert geht die Kleine schon zum nächsten Angriff über. Noch mehr Bilder von den wilden Raufbolden gibt es hier!
Dienstag, 31. Mai 2011
Der Kratzbaum ist da
Etwas später als der andere Katzenkram ist heute auch der Kratzbaum eingetroffen. Weil der Katzenpapa nun nicht unbedingt Bob der Baumeister ist, sieht es vielleicht etwas schief aus, hält aber bombenfest.
Schon während des Aufbaus wollen die Kleinen unbedingt hochklettern, nur schwer waren sie davon abzuhalten. Kaum festgemacht wetzt Ouzo auch schon hoch. Blöd ist, dass der Aufstieg auf den Schrank noch nicht optimal gelöst ist: Sie kommt mit einem kleinen Sprung auf den Schrank - aber dann nicht mehr runter. Wenn es einen Nachbar gab, der von den beiden noch nichts mitbekommen hat, dann weiß er es jetzt: Ouzo miaut wie verrückt, rennt auf dem Schrank wild hin und her und sucht sich auch da oben noch die allerhöchste Stelle, so dass auch Herrchen sie nicht erreichen kann. So wird der Kratzbaum gleich zu einem Spiel für Katze und Herrchen, denn ich darf mit Leckerlies die Kleine erst in eine Griff-Position locken um sie dann vom Schrank zu holen. Morgen hat Herrchen frei, da wird dann ein Schrank-Auf- und Abstieg gebastelt...
Aber wenigstens bei Raki kommt der Kratzbaum gut an, nach dem Katzenhäuschen schon das zweite Katzenprodukt, das wirklich angenommen wird...
Schon während des Aufbaus wollen die Kleinen unbedingt hochklettern, nur schwer waren sie davon abzuhalten. Kaum festgemacht wetzt Ouzo auch schon hoch. Blöd ist, dass der Aufstieg auf den Schrank noch nicht optimal gelöst ist: Sie kommt mit einem kleinen Sprung auf den Schrank - aber dann nicht mehr runter. Wenn es einen Nachbar gab, der von den beiden noch nichts mitbekommen hat, dann weiß er es jetzt: Ouzo miaut wie verrückt, rennt auf dem Schrank wild hin und her und sucht sich auch da oben noch die allerhöchste Stelle, so dass auch Herrchen sie nicht erreichen kann. So wird der Kratzbaum gleich zu einem Spiel für Katze und Herrchen, denn ich darf mit Leckerlies die Kleine erst in eine Griff-Position locken um sie dann vom Schrank zu holen. Morgen hat Herrchen frei, da wird dann ein Schrank-Auf- und Abstieg gebastelt...
Aber wenigstens bei Raki kommt der Kratzbaum gut an, nach dem Katzenhäuschen schon das zweite Katzenprodukt, das wirklich angenommen wird...
Sonntag, 29. Mai 2011
Raki spielt mit dem Wasser
Meine beiden Mädels halten mich hier echt auf Trab. Andauernd hecken sie entweder einen Blödsinn aus, balgen herum oder treiben anderen Unfug. Aber es gibt auch immer sehr viel zu lachen, beispielsweise wenn Raki plötzlich hochspringt wenn ich mir gerade die Hände wasche - aber was erzähle ich, schaut doch einfach selbst:
Wir haben ein neues Lieblingsplätzchen
Ouzo überrascht mich von Tag zu Tag - ach was sag ich da - von Stunde zu Stunde aufs Neue. Dass sie anhänglich und verschmust ist, habe ich schon im Tierheim bemerkt, damit hatte sie dort auch innerhalb von Minuten mein Herz gewonnen. Aber was sich nun hier zu Hause abspielt übertrifft meine Erwartungen völlig: Schon nach einer halben Stunde auf die Schulter geklettert, gleich in der ersten Nacht bei mir im Bett übernachtet, bei jeder Gelegenheit an meiner Seite und schnurrend im Schoß einschlafen. Das ist ja eigentlich schon mehr als man erwarten kann - zumal die beiden kleinen ja erst wenig mehr als 48 Stunden bei mir sind. Aber Ouzo schafft es doch immer wieder noch einen drauf zu setzen. Kleines Beispiel gefällig? Wie immer: Das Foto ist nicht gestellt!
Das Beste an diesem Foto finde ich aber auf jeden Fall, dass es aussieht als wäre an ihr ein Mantafahrer verloren gegangen: Immer schön den Arm aus dem Fenster hängen lassen!
Das Beste an diesem Foto finde ich aber auf jeden Fall, dass es aussieht als wäre an ihr ein Mantafahrer verloren gegangen: Immer schön den Arm aus dem Fenster hängen lassen!
Schlechte Tischmanieren
Tier und Mensch mögen ja sehr unterschiedlich sein, aber es gibt doch gewisse Punkte in denen man doch gleich ist. In einer Charaktereigenschaft passen sich die beiden Fellnasen jedenfalls perfekt in die Familie ein: Mag das Zusammenleben auch noch so harmonisch sein, beim Essen hört die Freundschaft auf! Die beiden sind ein Herz und eine Seele, es werden gegenseitig die Ohren ausgeleckt und das Fell gesäubert, man schläft auch mal eng aneinandergekuschelt - aber das Fresschen wird dann doch ungern geteilt. Bisher immer das gleiche Spiel: Kaum hat Herrchen den Napf oder die Futter-Tüte in der Hand reiben sich beide an den Beinen, miauen und betteln. Wird dann der gefüllte Napf hingestellt rasen beide darauf zu. Ouzo bremst aprupt, wirft einen Seitenblick wie "Fuck, die schon wieder" auf die etwas größere Raki und lässt ihr den Vortritt. Hunger hin, Hunger her, Ouzo muss warten während Raki frisst. Hat sie dann genug und Ouzo geht an den Napf wird sie aber nicht in Ruhe gelassen: Während die Kleine frisst wird sie von der anderen beschnuppert, angeleckt und zum Spielen animiert. Oftmals ist die Kleine noch gar nicht fertig wenn Raki schon wieder zum zweiten Gang ans "Büffet" geht. Auch das Verteilen auf zwei Näpfe hatte keinen Erfolg, während Raki frisst traut sich Ouzo nicht in deren Nähe. Verschiedene Tricks wurden ausprobiert, nichts hat wirklich geklappt. Nun wurden die Konsequenzen gezogen.
Das Fresschen wird eben doch wieder auf zwei Schälchen verteilt und Ouzo bekommt ihr eigenes Plätzchen. Ein kleiner Karton als Sichtschutz und schon fressen beide gleichzeitig und können sich in Ruhe die Bäuche vollschlagen. Ich muss nur im Auge behalten ob Raki dann nicht anfängt abwechselnd aus beiden Näpfen zu fressen, denn ich habe den Eindruck, dass die kleinere von beiden beim Fressen doch manchmal zu knapp kommt. Nur das Trockenfutter bleibt in einem Napf, da gehen sie abwechselnd und immer mal wieder ran, der Kampf tobt derzeit nur um das Nassfutter.
Das Fresschen wird eben doch wieder auf zwei Schälchen verteilt und Ouzo bekommt ihr eigenes Plätzchen. Ein kleiner Karton als Sichtschutz und schon fressen beide gleichzeitig und können sich in Ruhe die Bäuche vollschlagen. Ich muss nur im Auge behalten ob Raki dann nicht anfängt abwechselnd aus beiden Näpfen zu fressen, denn ich habe den Eindruck, dass die kleinere von beiden beim Fressen doch manchmal zu knapp kommt. Nur das Trockenfutter bleibt in einem Napf, da gehen sie abwechselnd und immer mal wieder ran, der Kampf tobt derzeit nur um das Nassfutter.
Samstag, 28. Mai 2011
Ein Stück neue Freiheit: Der Balkon wird eröffnet!
Nachdem die Eingewöhnung in das neue Zuhause scheinbar reibungslos funktioniert (Katzenklo wird angenommen, diverse Schlafplätze ausprobiert und man kommt in der Nacht auch - gemeinsam - zum Herrchen ins Bett) wartet schon am ersten Tag ein großes Abenteuer auf die Samtpfoten: Mit dem Balkon wird ein Stück neue Freiheit eröffnet. Wie bereits am Abend zuvor bei der Ankunft zeigt sich Ouzo wieder als die mutigere der beiden, schon nach wenigen Minuten geht es rasant über die Brüstung hin und her, das Katzenhaus wird ein erstes Mal (wenn auch kurz) besucht und der Schnittlauch angefressen. Raki ist wieder sehr zögerlich, ihr Lieblingsplatz auf dem Balkon ist vorerst an der Tür - allerdings innen.
Kaum hier gibt es auch schon den ersten Nachbarschaftsstreit wegen den Stubentigern: Die Vögel, die in der Dachrinne nisten, freuen sich über die vierbeinigen Untermieter in der "Casa Schopf" alles andere als begeistert. Das laute Schnatterkonzert versteht Ouzo hingegen als Einladung zur Vogeljagd - aber das Netz hält bis jetzt allen Ausbruchsversuchen stand.
Die Bilder vom Balkon gibt es hier zu sehen.
Kaum hier gibt es auch schon den ersten Nachbarschaftsstreit wegen den Stubentigern: Die Vögel, die in der Dachrinne nisten, freuen sich über die vierbeinigen Untermieter in der "Casa Schopf" alles andere als begeistert. Das laute Schnatterkonzert versteht Ouzo hingegen als Einladung zur Vogeljagd - aber das Netz hält bis jetzt allen Ausbruchsversuchen stand.
Die Bilder vom Balkon gibt es hier zu sehen.
Erste Schritte in einem neuen Zuhause
Nach einer fast endlos erscheinenden Wartezeit - dabei kannte ich die beiden Kätzchen aber ja noch nicht mal eine Woche - war es endlich soweit: Raki und Ouzo ziehen ein! Im Tierheim ist Herrchen noch deutlich aufgeregter als die Katzen, aber als es dann in die Katzenkörbe geht sind die beiden doch verstört. Ein paar Leckerlies sorgen da erstmal für Abhilfe, aber kaum geht die Fahrt los startet auch schon das Protest-Miaue vom Rücksitz. Herzzerreißend wird aus den Körben gejammert als würde die Fahrt nicht in ein neues Heim sondern direkt auf die Schlachtbank führen. Wenigstens kann sich Herrchen während der Fahrt mit einem Telefonat mit der Schwägerin ablenken, den beiden Stubentigern kann man kaum zuhören. Während Raki wirklich alles was sich in Pfotenreichweite befindet ankratzt wird Ouzo mit der Zeit ruhiger und rollt sich ganz eng zusammen: "Schön", denkt da das Herrchen, das Kätzchen hat sich an die Fahrt gewöhnt. Nix da, die Ärmste hat sich in Wahrheit von oben bis unten vollgekotzt, was leider erst in Überlingen auffällt. Aber die "Tortur" im Transportkorb währt ja auch nicht viel länger als eine halbe Stunde, dann sind sie auch schon angekommen in der neuen Heimat.
Etwas tapsig, neugierig aber dennoch vorsichtig wird das neue Heim beschnuppert. Ouzo, die jüngere der beiden, zeigt sich dabei viel mutiger: In kürzester Zeit erkundet sie die gesamte Wohnung. Raki ist in den ersten Stunden noch viel schüchterner, kaum aus dem Korb zieht es die Kleine in ein halbleeres Regalfach unter dem Schreibtisch.
Schon in der ersten Stunde werden - vor allem von Ouzo - schon erste Niedlichkeitsattacken gestartet und auch Raki fasst - nachdem sie gesehen hat, wer hier der "Dosenöffner" ist - schnell vertrauen. Ein Start, der auf eine gute gemeinsame Zeit hoffen lässt...
Etwas tapsig, neugierig aber dennoch vorsichtig wird das neue Heim beschnuppert. Ouzo, die jüngere der beiden, zeigt sich dabei viel mutiger: In kürzester Zeit erkundet sie die gesamte Wohnung. Raki ist in den ersten Stunden noch viel schüchterner, kaum aus dem Korb zieht es die Kleine in ein halbleeres Regalfach unter dem Schreibtisch.
Schon in der ersten Stunde werden - vor allem von Ouzo - schon erste Niedlichkeitsattacken gestartet und auch Raki fasst - nachdem sie gesehen hat, wer hier der "Dosenöffner" ist - schnell vertrauen. Ein Start, der auf eine gute gemeinsame Zeit hoffen lässt...
Wie wir zu unserem Namen kamen...
Es war der Osterurlaub des Jahres 2011, als mir im Hotel eine kleine Katze über den Weg lief. Laut miauend setzte sie sich neben uns an den Tisch. Der Vorsatz „Wir können hier im Hotel doch keine Katze füttern“ wandelte sich innerhalb von wenigen Minuten in „Was vom Büffet könnte denn der Katze schmecken?“ – und sie bekam reichlich. Das arme dürre Ding war ja obendrein auch noch schwanger! Die Kleine hatte schnell verstanden, wer ihr da das Futter bringt, und schon wich sie uns nicht mehr von der Seite. Schon am nächsten Tag gab es sogar einen Besuch am Pool – eine leere Liege gefällt einer Katze natürlich nicht, man legt sich lieber auf Touristen – oder wenn die Sonne brennt in den Schatten darunter. Jetzt musste natürlich auch ein Name her. Was liegt da unter der griechischen Sonne näher als Kazantzakis. Nikos Kazantzakis war einer der bedeutendsten griechischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, wurde auf Kreta geboren und starb 1957 in Freiburg im Breisgau.
Bei jeder Mahlzeit war Kazantzakis neben dem Tisch, ohne Probleme fand sich im All-inclusive-Menü auch katzenkompatible Leckereien. Doch wenige Tage vor der Abreise war sie verschwunden: Wahrscheinlich hat sie in einem dunklen Eck geworfen, alleine und ohne einen menschlichen „Dosenöffner“ der sich um sie und ihren Nachwuchs kümmerte. Obwohl wir sie nur wenige Tage gekannt hatten, drehten sich die Gedanken doch in den nächsten Tagen immer wieder um den armen kleinen Wurm und wie es ihr so unbehütet wohl gehen mag.
Kazantzakis war aber nicht nur eine Urlaubsbekanntschaft, sie war auch der endgültige Auslöser dafür, dass die Casa Schopf in Überlingen tierische Mitbewohner aufnehmen sollte. „Ach, wie gerne würde ich dich mitnehmen“ – „Ach, wie gerne hätte ich Kätzchen zu Hause“ – „Ja, warum hab ich eigentlich keine Katze daheim?“ – „Wenn ich nach Hause komme, werde ich Katzen bei mir aufnehmen“: Der Sinneswandel war schnell vollzogen.
In Erinnerung an die kleine Fellnase sollen meine Katzen mit Nachnamen Kazantzakis heißen im Gedenken an die niedliche Katze, die hoffentlich noch immer auf Kreta unterwegs ist ohne jemals zu wissen, wie gut sie es in menschlicher Obhut haben könnte.
Nun sollten die Vornamen natürlich auch zum Nachnamen passen – was liegt da bei einem All-Inclusive-Urlaub in griechischen Gefilden näher als „Raki“ und „Ouzo“? Die Idee war, welch Wunder, an der Pool-Bar spontan geboren und umso länger ich darüber nachdachte, desto besser gefallen mir die Namen.
Jetzt wohnen also Raki und Ouzo bei mir und haben nach dem Aufenthalt im Tierheim ein liebevolles Zuhause gefunden. Hier werden sie hoffentlich diese Zeit schnell vergessen und werden nie erfahren, wie schlecht es andere Kätzchen haben. So schlecht wie eben Kazantzakis, die heute noch auf Kreta und in unseren Gedanken herumstreunt…
Bei jeder Mahlzeit war Kazantzakis neben dem Tisch, ohne Probleme fand sich im All-inclusive-Menü auch katzenkompatible Leckereien. Doch wenige Tage vor der Abreise war sie verschwunden: Wahrscheinlich hat sie in einem dunklen Eck geworfen, alleine und ohne einen menschlichen „Dosenöffner“ der sich um sie und ihren Nachwuchs kümmerte. Obwohl wir sie nur wenige Tage gekannt hatten, drehten sich die Gedanken doch in den nächsten Tagen immer wieder um den armen kleinen Wurm und wie es ihr so unbehütet wohl gehen mag.
Kazantzakis war aber nicht nur eine Urlaubsbekanntschaft, sie war auch der endgültige Auslöser dafür, dass die Casa Schopf in Überlingen tierische Mitbewohner aufnehmen sollte. „Ach, wie gerne würde ich dich mitnehmen“ – „Ach, wie gerne hätte ich Kätzchen zu Hause“ – „Ja, warum hab ich eigentlich keine Katze daheim?“ – „Wenn ich nach Hause komme, werde ich Katzen bei mir aufnehmen“: Der Sinneswandel war schnell vollzogen.
In Erinnerung an die kleine Fellnase sollen meine Katzen mit Nachnamen Kazantzakis heißen im Gedenken an die niedliche Katze, die hoffentlich noch immer auf Kreta unterwegs ist ohne jemals zu wissen, wie gut sie es in menschlicher Obhut haben könnte.
Nun sollten die Vornamen natürlich auch zum Nachnamen passen – was liegt da bei einem All-Inclusive-Urlaub in griechischen Gefilden näher als „Raki“ und „Ouzo“? Die Idee war, welch Wunder, an der Pool-Bar spontan geboren und umso länger ich darüber nachdachte, desto besser gefallen mir die Namen.
Jetzt wohnen also Raki und Ouzo bei mir und haben nach dem Aufenthalt im Tierheim ein liebevolles Zuhause gefunden. Hier werden sie hoffentlich diese Zeit schnell vergessen und werden nie erfahren, wie schlecht es andere Kätzchen haben. So schlecht wie eben Kazantzakis, die heute noch auf Kreta und in unseren Gedanken herumstreunt…
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