Herrchen ist gerade nach Hause gekommen, hat für lecker Katzen-Fresschen (davon später mehr) gesorgt und sich gemütlich vor dem Notebook für die aktuelle Folge von GZSZ auf rtl-now niedergelassen, da fängt auf dem Balkon ein wildes Toben an. Riesiger Lärm, wildes Pfotenscharren, hektisches Gemaunze: Die Kätzchen fangen sich eben wieder. Weit gefehlt: Ouzo kommt herein und lässt seine - nicht sehr appetitliche - Beute direkt neben Herrchen aufs Bett fallen: Ein Juni-Käfer. Eigentlich ziemlich eklig. Nach gezielter Katzenbearbeitung nicht mehr flugfähig krabbelt das hilflose Ding herum und weckt so unbewusst den Jagdtrieb der kleinen Kampfkatze aufs Neue. Das gepanzerte Insekt wird durch die Gegend geschleudert, immer wieder belauert und hemmungslos gejagt.
Raki steigt inzwischen in das wilde Spiel ein und gemeinsam wird nun der Käfer rücksichtslos als Spielzeug missbraucht. Die Neugier erlahmt erst, als dem Krabbeltier fast alle Beine fehlen und es nur noch schwach zuckt - aber zur Überraschung vom Herrchen bringt Raki noch einen zweiten Käfer herein. Jetzt schaut Herrchen doch mal auf dem Balkon nach: Ein ganzer Schwarm der großen Fluginsekten schwirrt herum und wagt sich - wahrscheinlich angelockt vom Licht aus der Wohnung - auf den Balkon und damit in Katzenterritorium. Eigentlich könnte man ja meinen, dass die Käfer im Vorteil wären: Sie können fliegen und die Katzen sind hinter einem Netz rund um den Balkon gefangen. Aber einer nach dem anderen fällt den Vierbeinern zum Opfer und innerhalb kürzester Zeit habe ich eine Armada von sechs (!) zappelenden Käfern durchs Wohnzimmer kriechen.
Herrchen freut sich schon darauf, dass er nachher diverse Käferleichen entsorgen darf, da fängt Ouzo tatsächlich an und frisst den ersten - komplett! Beim lauten Knacken des Panzers dreht sich dem Herrchen fast der Magen um, aber die kleine freut sich scheinbar über das besondere Trockenfutter und der Käfer wird spurlos aufgeknuspert. Einer nach dem anderen wird verspeist, bis von der Käfer-Invasion nichts mehr zu sehen ist. So unvermittelt wie die Käfer eingefallen sind, verschwinden sie auch wieder. Die beiden sitzen zwar noch lange auf der Brüstung und warten auf neue Flugobjekte, aber da hilft alles Maulen und Miauen nichts: Es stellt sich kein neuer Käferbesuch ein.
Weitere Bilder vom Käferalarm bei den Kazantzakis gibt es hier!
gutes Eiweiß;-)
AntwortenLöschenich wäre froh meine katzen würden die ein oder andere maus bzw. vogel mal komplett verspeisen....
AntwortenLöschendas sind fei maikäfer, gell!
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